Aktuelles

Neues Vorstandsmitglied Stephanie Kiefer

Das Stiftungskuratorium hat in seiner Sitzung vom 11.12.2017 Stephanie Kiefer als weiteres ehrenamtliches Vorstandsmitglied bestellt. Sie übernimmt im Vorstand die Verantwortung für den gemeinnützigen Secondhandladen Secundo mit Begegnungscafé im Frankfurter Stadtteil Nied und die Weiterentwicklung der Arbeit des sozialen Stadtteilzentrums DiakoNied. Seit einiger Zeit war sie bereits als Bindeglied zwischen Vorstand und dem Lenkungskreis von DiakoNied tätig.

Stephanie Kiefer bringt als Sozialarbeiterin mit Hochschulabschluss nicht nur ein breites Spektrum an Fachwissen mit, sondern untermauert dieses auch mit reichlich Erfahrung durch ihre Arbeit in dem christlichen Kinder- und Jugendwerk Die Arche. Hier begegnet sie täglich Kindern mit Zuwanderungshintergrund aus sozialen Brennpunkten, die sie in ihrem Selbstwertgefühl stärkt und ermutigt, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken und so an sich selbst zu glauben.

Stephanie Kiefer ist seit vielen Jahren Mitglied in der Ichthys-Gemeinde Frankfurt. Sie ist alleinerziehende Mutter von vier erwachsenen Kindern und seit jeher in Schule und Sportvereinen ehrenamtlich aktiv.  Ihr Anliegen ist es, Menschen mit praktischer Nächstenliebe zu dienen und mit Wertschätzung zu begegnen.

Bundestagsabgeordneter Prof. Zimmer besucht DiakoNied

Besuch aus Berlin. Im Rahmen seiner regelmäßigen Termine im Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer kürzlich DiakoNied. Im Gespräch mit den Mitarbeitern zeigte sich Prof. Zimmer interessiert an der Arbeit des sozialdiakonischen Zentrums als einem Modellprojekt für moderne, sozialraumorientierte Angebote.  Oktober 2017

Die Stiftung auf dem Nieder Stadtteilfest 2017

Sommer, Sonne, Stadtteilfest – am 26. August war die Stiftung erstmals auf dem Sommerfest der Vereine im Frankfurter Stadtteil Nied vertreten. Bei Kinderschminken und Bastelangeboten herrschte reges Treiben an unserem Stand auf dem Gelände der Niddaschule. Es gab zahlreiche Begegnungen mit Nieder Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Arbeit der Stiftung interessierten. Wertvolle Kontakte mit anderen gemeinnützigen Organisationen vor Ort konnten geknüpft oder vertieft werden.

Besondere Aufmerksamkeit am Stiftungsstand wurde einem Leierkasten zuteil, den die Kinder spielen durften. „Hier im Frankfurter Westen gibt es Menschen, die fühlen sich wie ein Leierkasten, bei dem die Musik des Lebens verklungen ist“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Günther Falcke in einem Grußwort an die Besucher des Festes. „Mit unserer Arbeit wollen wir so etwas wie eine Kurbel an diesem Leierkasten sein – wir wollen helfen, dass die Musik des Lebens bei diesen Menschen wieder kräftig und schön erklingen kann. Wir tun dies gemeinsam mit unseren Freunden aus der Ichthys-Gemeinde hier in Nied, der ev. freikirchlichen Gemeinde in der Bolongarostraße in Höchst und in freundschaftlicher Verbundenheit mit der ev. Stadtmission Nied.“

Aufbruch DiakoNied 2017 – Die Stiftung übernimmt Secundo

Nach fast 15 Jahren wurde zum 1. Juli 2017 ein neues Kapitel in der Geschichte des sozialen Secondhand-Shops in Nied aufgeschlagen: Die Stiftung CHRISTEN HELFEN hat Secundo von der Ichthys-Gemeinde Frankfurt e.V. übernommen und integriert es in ihre moderne sozial-diakonische Stadtteilarbeit DiakoNied.  Die Ichthys-Gemeinde hatte Secundo 2002 als Pionierprojekt begonnen und es im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Ort der Begegnung im Stadtteil ausgebaut. 2013 fand der Umzug in das Haus DiakoNied statt, welches von der Stiftung CHRISTEN HELFEN als Stadtteilzentrum mit verschiedenen Hilfsangeboten betrieben wird.

„Secundo ergänzt hervorragend unsere Stiftungsarbeit, die wir seit mehr als 10 Jahren für die Menschen in den westlichen Frankfurter Stadtteilen leisten.“, so Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Als niederschwelliger Ort der Begegnung erleichtert Secundo vielen Menschen den Zugang zu unseren qualifizierten Hilfsangeboten – Schuldnerberatung, Lebensberatung, Behördenlotsen. Dieses für den Stadtteil Nied einzigartige Konzept einer integrierten sozialen Stadtteilarbeit wollen wir in der Vernetzung mit der Bevölkerung und den anderen Sozialakteuren vor Ort konsequent ausbauen und bedarfsorientiert weiterentwickeln.“

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 der Stiftung CHRISTEN HELFEN bietet wieder ausführliche Informationen zur Stiftungsarbeit. Er ist zugleich Ausdruck der Dankbarkeit für die vielfältige Unterstützung, die wir auch im zurückliegenden Jahr für unser Anliegen erfahren durften: Fördern – Helfen – Segen stiften. Den Jahresbericht finden sie hier.

Vom Hörsaal in den sozialen Brennpunkt - Studenten der WHU unterstützen die Stiftung CHRISTEN HELFEN

„SAIDIA“ – das ist Suaheli und bedeutet „Hilfe“. Unter diesem Namen beraten Studierende der Betriebswirtschaftslehre an der WHU – Otto Beisheim School of Management aus Vallendar bei Koblenz, pro bono gemeinnützige Organisationen. Gemeinsam mit einem Team von Saidia Consulting hat die Stiftung CHRISTEN HELFEN im 1.Halbjahr 2017 ein grundlegendes Projekt zur Weiterentwicklung der Finanzierungsstruktur der Stiftung durchgeführt.

„Die Arbeit des hoch motivierten Teams von Saidia ist für uns enorm wertvoll“, so Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands.“ Als gemeinnützige Einrichtung mit einem ehrenamtlichen Management sind wir für jede professionelle Unterstützung bei der Planung und Finanzierung unserer zukunftsweisenden Projekte dankbar. Dabei werden moderne betriebswirtschaftliche Ansätze auch im sozialen Bereich immer wichtiger.“

Für die Studenten der WHU bot das Projekt nicht nur die Gelegenheit, ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse einzubringen. Sie hatten gleichzeitig die Chance, sozialdiakonische Arbeit in einem der sozialen Brennpunkte in Frankfurt unmittelbar kennenzulernen. „Besonders beeindruckt hat uns die Arbeit des Sozialzentrums „DiakoNied“ im sozial schwachen Frankfurter Westen. Wir haben Einblicke in die Lebenswirklichkeit und Notlagen der Menschen vor Ort gewonnen, die wir uns so vorher nicht vorstellen konnten“, fasst der Projektleiter Yordan Sölter zusammen.

„Viele Absolventen unserer Hochschule werden später Führungsverantwortung in Unternehmen ausüben. Gerade für diesen Managementnachwuchs ist es besonders wichtig, frühzeitig das Bewusstsein für die sozialen Probleme in unserer Gesellschaft und die Verantwortung der Unternehmen zu stärken“, ergänzt Sven Kurr, Vorstandsmitglied von Saidia Consulting. „Daher profitieren auch wir in besonderer Weise von den gemeinsamen Projekten mit unseren Auftraggebern.“ Auf der Grundlage der guten Zusammenarbeit planen die Stiftung und Saidia Consulting, auch in Zukunft weitere Projekte gemeinsam durchzuführen.

Veränderungen im Stiftungskuratorium

In seiner letzten Sitzung hat sich das Kuratorium der Stiftung von seinen langjährigen Mitgliedern Heinrich Gerster und Matthias Grabbe verabschiedet, die satzungsgemäß nach zweifacher Amtszeit zum Jahresende aus dem Kuratorium ausscheiden. Sie gehörten dem Beratungs- und Kontrollgremium seit der Stiftungsgründung Ende 2005 an. Helmut Hertsch, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, würdigte den ehrenamtlichen Einsatz der beiden Kuratoren und ihr langjähriges Engagement für das Wohl der Stiftung.

Gleichzeitig hat das Kuratorium Viktor Boschmann, Bad Homburg, zum Kuratoriumsmitglied bestellt. Viktor Boschmann ist Betriebswirt und Abteilungsleiter bei einer Konzerngesellschaft der Deutsche Bahn Gruppe. Er ist außerdem ehrenamtliches Mitglied des Gemeinderats der Ichthys-Gemeinde Frankfurt e.V., die seinerzeit einer der Stifter von CHRISTEN HELFEN war und mit der die Stiftung in verschiedenen diakonischen Projekten zusammenarbeitet.

Wir bekennen uns zu den Grundsätzen guter Stiftungspraxis

Gemeinwohlorientierung, Nachhaltigkeit und Treuhänderschaft bilden den grundlegenden Handlungsmaßstab für gemeinnützige Stiftungen. Der Vorstand der Stiftung CHRISTEN HELFEN hat deshalb ein ausdrückliches Bekenntnis zu den  Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen beschlossen. „Die Grundsätze guter Stiftungspraxis bilden einen im Stiftungswesen weithin anerkannten ethischen Orientierungsrahmen“, so Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Mit unserem Anerkenntnis wollen wir auch nach außen hin zum Ausdruck bringen, dass für uns Integrität, Transparenz  und Verantwortung zentrale Eckpfeiler unserer gesamten Stiftungsarbeit sind.“ Die Grundsätze guter Stiftungspraxis umfassen 14 Leitartikel, die sich mit verschiedenen Aspekten der Stiftungsarbeit befassen. Einzelheiten dazu finden Sie hier.

10 Jahre Suppenküche Nied – Essen für Leib und Seele

Menschen am Rande der Gesellschaft einen Ort der Begegnung zu geben – dieses Anliegen führte Ende 2004 zur Einrichtung der Suppenküche Nied. Am 23. Juli 2015 feierte sie im Rahmen eines Sommerfestes ihr 10-jähriges Bestehen.

Jeden Donnerstag von 12.00 – 14.00 Uhr erhalten ca. 100 Gäste im Gemeindehaus der Ichthys-Gemeinde in Frankfurt-Nied eine frisch gekochte, gesunde Mahlzeit in gemütlicher Atmosphäre. Gleichzeitig finden die Besucher dort einen Ort der Gemeinschaft, Wertschätzung und individuellen Zuwendung. Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die Gäste. Sie schenken jede Woche etwas von ihrer Zeit, Aufmerksamkeit und ein Ohr, das zuhört. Die gemeinsame Zeit klingt aus mit Kaffee und Keksen sowie der Ausgabe wöchentlich gespendeter Backwaren. Für die Besucher ist die Suppenküche Nied im Laufe der Zeit zu einem Stück Zuhause in Frankfurt geworden. 

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