Aktuelles

Neuer Finanzvorstand für die Stiftung

Das Kuratorium hat Herrn Rainer Janzen ab 01.07.2020 zum Vorstandsmitglied bestellt. Er verantwortet u.a. den Bereich Finanzen und Rechnungswesen.
Rainer Janzen ist Bankkaufmann und war als Projekt- und Linienmanager im IT- und Operationsbereich der Commerzbank tätig. Ehrenamtlich hat er sich über viele Jahre in verschiedenen Funktionen in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Frankfurt engagiert.

Crowdfunding-Projekt Echt anziehend - Wir haben unser Ziel erreicht!

Das erste Crowdfunding-Projekt der Stiftung CHRISTEN HELFEN hat in drei Monaten das Spendenziel von € 10.000 + erreicht. Durch das Projekt kann eine hauptamtliche Teilzeitkraft für den sozialen Secondhand-Laden Secundo in Frankfurt-Nied ein halbes Jahr finanziert werden. Sie soll gerade jetzt in der Coronakrise helfen, dem steigenden Bedarf an Unterstützung für Menschen zu begegnen und die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in ihrem Dienst anleiten und begleiten. Die Raiffeisenbank im Hochtaunus hat das Crowdfunding mit einem Betrag von 4.890 EUR großzügig unterstützt.

Wir sagen von Herzen DANKE!

DANKE, allen Ermöglichern! Sie setzen gerade jetzt in der Coronakrise Zeichen der Hoffnung für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

DANKE, dass sichergestellt werden kann, dass einkommensschwache Menschen und ihre Familien in Frankfurt auch in diesem Herbst und Winter einen ökologisch nachhaltigen Zugang zu warmer Kleidung haben.

DANKE, allen Unterstützern, für den großartigen Ausdruck von Solidarität, Wertschätzung und Anteilnahme  –  es kommt bei den Menschen an; bei den Besuchern von Secundo ebenso, wie beim gesamten Stiftungsteam.

https://meinebank.viele-schaffen-mehr.de/echt-anziehend

November 2020

Wir verpflichten uns freiwillig zu hohen Standards

Christen Helfen erhält Spenden Siegel der Deutschen Evangelischen Allianz

Der Stiftung Christen Helfen ist das Spenden-Prüfzertifikats der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) verliehen worden. Die Zertifizierung erfolgte in Kooperation mit dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). Sie orientiert sich an den Leitlinien und Ausführungsbestimmungen für die Vergabe eines DZI-Spendensiegels an spendensammelnde Organisationen mit humanitärer und karitativer Zielsetzung.

Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurden durch eine unabhängige Prüfungskommission umfangreiche Informationen eingeholt und Buchhaltungsunterlagen der Stiftung geprüft. Mit dem Spendensiegel ist die Stiftung außerdem eine Selbstverpflichtung auf die Einhaltung der Grundsätze zur Verwendung von Spendenmitteln der DEA eingegangen. Die Einhaltung dieser Grundsätze wird durch eine jährliche Bestätigung des Steuerberaters nachgewiesen, der den Jahresabschluss der Stiftung prüft.

„Wir nehmen die Verpflichtungen sehr ernst, die wir durch die Verleihung des Spendensiegels eingegangen sind.“, erläutert Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands.“ Wir wollen den Menschen, die uns unterstützen, Transparenz und Rechenschaft über die ordnungsgemäße und wirtschaftliche Verwendung der uns anvertrauten Mittel geben.

Die Stiftung hat sich für das Spendensiegel der DEA entschieden, da die DEA als christlicher Dachverband der diakonischen Ausrichtung der Stiftung besonders nahesteht. Außerdem sind die Prüfungskriterien des DEA-Spendensiegels noch strenger als die des DZI: Für Verwaltungskosten besteht eine Obergrenze von 25% der satzungsmäßig verwendeten Spendengelder (DZI: 30%).      12.06.2020

Jahresbericht 2019

Das "Christliche" ist nicht etwas jenseits des Menschlichen, sondern es will mitten im Menschlichen sein. (Dietrich Bonhoeffer) - Dieses Zitat drückt ein Kernanliegen unserer Stiftungsarbeit aus: Praktisch gelebte Nächstenliebe, in deren Mitte der Mensch steht.

Unser Jahresbericht bietet ausführliche Einblicke in die vielfältige Stiftungsarbeit im zurückliegenden Jahr. Sie finden ihn hier.

Wie geht Nachhaltigkeit?

Mit diesem aktuellen Thema beschäftigten sich rund 100 Jugendliche im Rhein-Main-Gebiet. Sie führten Interviews und drehten Filme an sechs Orten zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Unser Secondhandshop Secundo in Alt-Nied war ein Ort dieses Geschehens. Drei junge Filmemacherinnen schauten sich im Laden um, führten mit uns ein Interview zum Thema „Wie viele Klamotten braucht man im Schrank“ und stellten sich aus den vorhandenen Kleidungsstücken Outfits nach ihrem Geschmack zusammen. In den neuen Secondhand-Outfits zeigten sie sich den Menschen auf der Straße und verfilmten die Interviews. Maßgeblich gefördert wurde dieses Projekt von der PwC-Stiftung Frankfurt. Veranstalter war die KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH. Den Filmausschnitt finden Sie hier.

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht 2018 der Stiftung CHRISTEN HELFEN liegt vor. Er bietet wieder ausführliche Informationen zur vielfältigen Stiftungsarbeit im zurückliegenden Jahr. Den Jahresbericht finden sie hier.

15 Jahre Secundo: Von der Kleiderkiste zum Sozialzentrum

Es begann mit einer Umzugskiste, aus der einmal wöchentlich gespendete Secondhand-Kleidung an Bedürftige im Stadtteil Nied verteilt wurde. Das war die Geburtsstunde von Secundo. Aus kleinsten Anfängen entwickelte sich Secundo seit Dezember 2002 nicht nur zu einem stark frequentierten sozialen Secondhand-Laden, sondern in Verbindung mit einem Begegnungscafé auch zu einem beliebten Treffpunkt im Stadtteil. Seit 2013 ist Secundo Teil des sozial-diakonischen Zentrums DiakoNied der Stiftung CHRISTEN HELFEN. Gemeinsam mit den sozialen Beratungsangeboten der Stiftung (Schuldnerberatung, Behördenlotsen, psychosoziale Beratung) leistet Secundo einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sozialen Hilfsangebote vor Ort.

Grund genug, das 15-jährige Jubiläum von Secundo am 24.02.2018 mit ca. 50 geladenen Gästen zu feiern – mit den Bürgern, Vertreter der Kirchen, sozialen Einrichtungen, Behörden und Presse sowie natürlich den Mitarbeitern und Freunden von Secundo. Der Empfang bildete den Abschluss einer Jubiläumswoche mit Tombola und weiteren Sonderaktionen für die Kunden. Secundo ist für unsere soziale Stadtteilarbeit in Nied quasi der Türöffner, eine niederschwellige Zugangsmöglichkeit, die den Menschen die Inanspruchnahme qualifizierter Hilfe und Begleitung erleichtert.“ So Dr. Günther Falcke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, bei seiner Begrüßungsansprache. In einer Talkrunde, moderiert von Vorstand Barbara Weigt, gaben Zeitzeugen und Verantwortliche anschauliche Einblicke in die tägliche Arbeit. Das Team der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter von Secundo um die Leiterin Nicole Kaluza sorgte für ein festliches Fingerfood-Buffet. „Wir sind so dankbar für die Arbeit von Secundo hier in Nied“ fasste eine Nieder Bürgerin es zusammen. Und diese Dankbarkeit war bei der Jubiläumsfeier lebendig zu spüren.

Den Artikel des „Höchster Kreisblatt“ vom 27.02.2017 „Christen Helfen: Damit Armut nicht in den Kleidern steckenbleibt“ zur Jubiläumsfeier finden Sie hier .

Bundestagsabgeordneter Prof. Zimmer besucht DiakoNied

Besuch aus Berlin. Im Rahmen seiner regelmäßigen Termine im Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer kürzlich DiakoNied. Im Gespräch mit den Mitarbeitern zeigte sich Prof. Zimmer interessiert an der Arbeit des sozialdiakonischen Zentrums als einem Modellprojekt für moderne, sozialraumorientierte Angebote.  Oktober 2017

Die Stiftung auf dem Nieder Stadtteilfest 2017

Sommer, Sonne, Stadtteilfest – am 26. August war die Stiftung erstmals auf dem Sommerfest der Vereine im Frankfurter Stadtteil Nied vertreten. Bei Kinderschminken und Bastelangeboten herrschte reges Treiben an unserem Stand auf dem Gelände der Niddaschule. Es gab zahlreiche Begegnungen mit Nieder Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Arbeit der Stiftung interessierten. Wertvolle Kontakte mit anderen gemeinnützigen Organisationen vor Ort konnten geknüpft oder vertieft werden.

Besondere Aufmerksamkeit am Stiftungsstand wurde einem Leierkasten zuteil, den die Kinder spielen durften. „Hier im Frankfurter Westen gibt es Menschen, die fühlen sich wie ein Leierkasten, bei dem die Musik des Lebens verklungen ist“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Günther Falcke in einem Grußwort an die Besucher des Festes. „Mit unserer Arbeit wollen wir so etwas wie eine Kurbel an diesem Leierkasten sein – wir wollen helfen, dass die Musik des Lebens bei diesen Menschen wieder kräftig und schön erklingen kann. Wir tun dies gemeinsam mit unseren Freunden aus der Ichthys-Gemeinde hier in Nied, der ev. freikirchlichen Gemeinde in der Bolongarostraße in Höchst und in freundschaftlicher Verbundenheit mit der ev. Stadtmission Nied.“

Aufbruch DiakoNied 2017 – Die Stiftung übernimmt Secundo

Nach fast 15 Jahren wurde zum 1. Juli 2017 ein neues Kapitel in der Geschichte des sozialen Secondhand-Shops in Nied aufgeschlagen: Die Stiftung CHRISTEN HELFEN hat Secundo von der Ichthys-Gemeinde Frankfurt e.V. übernommen und integriert es in ihre moderne sozial-diakonische Stadtteilarbeit DiakoNied.  Die Ichthys-Gemeinde hatte Secundo 2002 als Pionierprojekt begonnen und es im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Ort der Begegnung im Stadtteil ausgebaut. 2013 fand der Umzug in das Haus DiakoNied statt, welches von der Stiftung CHRISTEN HELFEN als Stadtteilzentrum mit verschiedenen Hilfsangeboten betrieben wird.

„Secundo ergänzt hervorragend unsere Stiftungsarbeit, die wir seit mehr als 10 Jahren für die Menschen in den westlichen Frankfurter Stadtteilen leisten.“, so Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Als niederschwelliger Ort der Begegnung erleichtert Secundo vielen Menschen den Zugang zu unseren qualifizierten Hilfsangeboten – Schuldnerberatung, Lebensberatung, Behördenlotsen. Dieses für den Stadtteil Nied einzigartige Konzept einer integrierten sozialen Stadtteilarbeit wollen wir in der Vernetzung mit der Bevölkerung und den anderen Sozialakteuren vor Ort konsequent ausbauen und bedarfsorientiert weiterentwickeln.“

Wir bekennen uns zu den Grundsätzen guter Stiftungspraxis

Gemeinwohlorientierung, Nachhaltigkeit und Treuhänderschaft bilden den grundlegenden Handlungsmaßstab für gemeinnützige Stiftungen. Der Vorstand der Stiftung CHRISTEN HELFEN hat deshalb ein ausdrückliches Bekenntnis zu den  Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen beschlossen. „Die Grundsätze guter Stiftungspraxis bilden einen im Stiftungswesen weithin anerkannten ethischen Orientierungsrahmen“, so Dr. Günther Falcke, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Mit unserem Anerkenntnis wollen wir auch nach außen hin zum Ausdruck bringen, dass für uns Integrität, Transparenz  und Verantwortung zentrale Eckpfeiler unserer gesamten Stiftungsarbeit sind.“ Die Grundsätze guter Stiftungspraxis umfassen 14 Leitartikel, die sich mit verschiedenen Aspekten der Stiftungsarbeit befassen. Einzelheiten dazu finden Sie hier.

Spenden
Fördern
up