Aktuelles

Die Behördenlotsen - praktischer Dienst am Menschen

Lesen Sie hier den anschaulichen Artikel der Frankfurter Neuen Presse (Höchter Kreisblatt) vom 17.06.2022 mit dem Interview von Klaus Stephan und Tabea Mayer zur Arbeit der Behördenlotsen der Stiftung Christen Helfen.

Juni 2022, Artikel: Höchster Kreisblatt

Spielplatzvergnügen: Pädagogische Angebote für Kinder und Beratung für die Eltern

Stiftung Christen Helfen und andere Soziale Träger starten auf dem Spielplatz Alzeyer Straße in Nied ein neues Projekt für Familien.

Schon lange wünschen sich die Bewohner des sozialen Brennpunkts südlich der Mainzer Landstraße in Frankfurt-Nied ein Angebot für Familien. Von Mai bis Juli 2022 startet nun einmal wöchentlich, immer mittwochs, ein Pilotprojekt: Spielangebote für die Kinder werden mit Beratungsangeboten für die Eltern zu Bildungs- und Gesundheitsthemen verknüpft. Die Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Nied möchten auf diese Weise gemeinsam auch stadtweit auf die vielfältigen Freizeit- und Unterstützungsangebote für Familien aufmerksam machen.

Tabea Mayer, Sozialarbeiterin der Stiftung Christen Helfen, hat die Initiative gemeinsam mit der Quartiersmanagerin und Fachvertretern des Vereins Kind in Nied, dem Haus der Volksarbeit Frankfurt und dem Mehrgenerationenhaus Gallus vorbereitet. Bei Erfolg des Pilotprojekts ist eine Fortsetzung des Angebots über den Juli hinaus geplant.

Die Beteiligung der Stiftung Christen Helfen an der Initiative erfolgt im Rahmen des sozialräumlichen Projekts Needs for Nied unter Förderung u.a vom Land Hessen, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt und der Dagmar-Westberg-Stiftung.

Mai 2022

Jahresbericht 2021

Der Jahresbericht 2021 der Stiftung CHRISTEN HELFEN liegt vor. Er bietet wieder ausführliche Informationen zur vielfältigen Stiftungsarbeit im zurückliegenden Jahr. Den Jahresbericht finden sie hier.

April 2022

Eine Bank vor Secundo - Frankfurter Dezernenten übergeben erste mobile Bank im Stadtteil Nied an die Stiftung Christen Helfen

Am 31.03.2022 hatte die Stiftung Besuch von gleich zwei Frankfurter Stadtdezernenten: Stadtrat Mike Josef, u.a. Dezernent für Stadtplanung, sowie Stadträtin Stephanie Wüst, u.a. Wirtschaftsdezernentin. Sie übergaben an Dr. Günther Falcke (Vorstandsvorsitzender), Marion Keilholz (Leitung Secundo) und Tabea Mayer (Leitung soziale Stadtteilarbeit) unter Beteiligung von Presse und Behördenvertretern die erste mobile Bank auf Rädern im Stadtteil Nied. Sie wird künftig vor DiakoNied, dem kleinen sozialdiakonischen Zentrum der Stiftung, in der zentralen Einkaufsstraße Alt-Nied stehen. Während der Öffnungszeiten des sozialen Secondhand-Ladens Secundo finden dort die Besucher*innen und Passant*innen einen Ort des Ausruhens und der Begegnung. Nach Geschäftsschluss wird die Bank auf Rädern in den Secundo hineingerollt, um sie vor Zweckentfremdung und Vandalismus während der Abend- und Nachtzeiten zu schützen.

„Wir freuen uns sehr, die ersten Paten für eine Mobile Bank im Stadtteil sein zu dürfen“, so Günther Falcke. „Sie symbolisiert vieles von dem, was uns in unserer Stiftungsarbeit am Herzen liegt. Zur Ruhe kommen, innehalten und einander zu begegnen, sind wichtige Elemente einer diakonischen Arbeit, die den Menschen in seiner Bedürftigkeit im Mittelpunkt praktischer Nächstenliebe sieht.

Die Aktion Mobile Bank wurde durch eine Kooperation von Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt ermöglicht. Entwickelt wurde sie von dem Designer Philipp Beisheim aus Höchst. Weitere fünf mobile Bänke sollen in den kommenden Wochen an zentralen Stellen im Stadtteil aufgestellt werden. Die Aktion wird koordiniert durch die Nieder Quartiersmanagerin Marja Glage im Rahmen des Programms Soziale Stadt Nied.

Den Pressebericht des Höchster Kreisblatts vom 01.04.2022 zur Übergabe der mobilen Bank finden Sie hier.

März 2022

Die Sorgen der Menschen wahrnehmen

Stiftung Christen Helfen beteiligt sich am Stadtteilspaziergang der Senior*innen

Die Seniorinnen und Senioren sind eine wichtige Bevölkerungsgruppe im Quartier Nied-Süd. Tabea Mayer, seit 01.10.2021 bei der Stiftung Christen Helfen verantwortlich für die Weiterentwicklung der sozialen Stadtteilarbeit, nahm daher erstmals an dem regelmäßig stattfindenden Senioren-Stadtteilspaziergang unter Federführung von Caritas und Quartiersmanagement teil. Aus den Begegnungen nahm sie vielfältige Impulse über bestehende sozialen Bedarfslagen mit. Sie fließen in die weitere Programmplanung im Rahmen des neuen Stadtteilprojekts Needs for Nied der Stiftung ein.

Den Bericht der Frankfurter Neuen Presse vom 15.01.2022 über den Stadtteilspaziergang finden Sie hier.

Januar 2022, Foto: Frankfurter Neue Presse

Stiftung Christen Helfen und Secundo goes Social Media

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November 2021

Das Land Hessen und weitere Akteure fördern neues Projekt Needs for Nied

Das Land Hessen hat der Stiftung Christen Helfen eine Zusage als Hauptförderer für das neue sozialräumlich orientierte Projekt Needs for Nied erteilt. Die Förderung erfolgt unter dem Landesprogramm WIR – Wegweisende Integrationsansätze realisieren.

Mit dem Projekt soll ab Oktober 2021 eine Plattform aktivierender Hilfen für sozial benachteiligte Menschen im Stadtteil Nied aufgebaut werden.  Dazu gehören qualifizierte Angebote der allgemeinen Sozialberatung. Aber auch Gruppenangebote zur Verbesserung gesellschaftlich relevanter Kompetenzen sind vorgesehen. Zusätzliche Angebote interkultureller Begegnung und Aktivität sind in dem Stadtteil mit mehr als zwei Dritteln Migrationsbevölkerung ebenfalls von Bedeutung. Das Projekt wird getragen von einem Miteinander von professioneller Sozialarbeit und einer breiten, bürgerschaftlichen Ehrenamtsbasis. Neben dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration haben auch die Stadt Frankfurt (Jugend- und Sozialamt) und verschiedene Frankfurter Stiftungen, darunter auch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, ihre Unterstützung für das Projekt zugesagt.

„Mit dem Projekt Needs for Nied wollen wir einen weiteren, starken Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Nied leisten“, so Dr. Günther Falcke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Christen Helfen. „Viele Menschen im Stadtteil schaffen es nicht mehr aus eigener Kraft, einen Weg aus ihren oft prekären Lebensverhältnissen zu finden. Hilfe zur Selbsthilfe und Stärkung der Eigenverantwortung gehören daher zu den Kernzielen des Projekts.“

Mai 2021

Praktische Nächstenliebe für Menschen in Nied:

Große Sachspendensammlung der Ev. Kirchengemeinde in Falkenstein für Secundo

Sachspenden bis unter das Garagendach – das ist das beeindruckende Ergebnis der diesjährigen Gemeindesammlung der Ev. Martin-Luther-Gemeinde in Königstein-Falkenstein. Sie kommt erstmals Secundo zu Gute, dem sozialen Secondhandladen der Stiftung in Frankfurt Nied.

Hochwertige gebrauchte Kleidung für Damen, Herren und Kinder sowie Haushaltsartikel wurden in einer Aktionswoche vor Ostern in der Gemeinde gesammelt. Unter der Leitung von Annina von Hoff und Kathrin Vogel aus Falkenstein wurden die Sachspenden unter Beteiligung der Konfirmand*innen und anderer Aktiver in einer Garage und anderen Gemeinderäumen gelagert, vorsortiert und mit einem Lieferwagen zu Secundo gebracht.

„Wir sind überwältigt von der praktischen Nächstenliebe in der Gemeinde“ so Ana Handisides, Leiterin von Secundo, „gerade jetzt in der Pandemie sind einkommensschwache Familien und Alleinstehende ganz besonders auf solche Initiativen angewiesen. Schließlich gehört Bekleidung zu den Grundbedürfnissen der Menschen.“

Das Team von Secundo hat nun alle Hände voll zu tun, die Berge von Sachspenden für den Laden aufzubereiten – eine schöne und sinnstiftende Aufgabe. Dabei haben sie immer zwei Gruppen von Menschen vor Augen: die engagierte Gemeinde in Falkenstein und die Bürgerinnen und Bürger in Nied, bei denen die Secondhand-Artikel neue freudige Besitzer finden.

„Das Miteinander von Kirchengemeinde und Stiftung Christen Helfen ist keine Einbahnstraße“, so Dr. Günther Falcke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Mit unserer Arbeit wollen wir auch die Gemeinde in Falkenstein segnen. So planen wir nicht nur einen Social Day für Konfirmandengruppen. Wir wollen auch den Falkensteiner Dialog, das etablierte jährliche Kulturprogramm der Martin-Luther-Gemeinde, im Juni zu einem Abend „Barmherzigkeit praktisch“ zu uns nach Nied einladen.“

Mehr über die Sammelaktion der Martin-Luther-Gemeinde Falkenstein im Bericht der Taunus Zeitung vom 10.04.2021 hier.

April 2021, Foto: Taunus Zeitung

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